Support: Chris Cundy

Timber Timbre

Sep
27
WANN
Mi 27. Sep 2017
Einlass 19:00
Beginn 20:00
WO
Arena Baumgasse 80
1030 Wien

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INFO

Seit 10 Jahren betreibt der Kanadier Taylor Kirk seine Band Timber Timbre und blieb dabei immer schön unter dem Radar und immer schön eigensinnig. Seher von "Breaking Bad" werden vielleicht den Track "Magic Arrow" kennen, dessen klappriges, an die New Yorker No-Wave-Legende Suicide angelehntes Rockabilly-Gerüst die perfekte Tonspur zu Walter Whites Aktivitäten im Drogenlabor abgab. Abseits von Serienjunkies und gut informierten Indie-Rock-/Folk-Kreisen waren Timber Timbre jedoch bislang nur wenig bekannt. 
Das scheint sich jetzt gehörig zu ändern. Denn mit "Sincerely, Future Pollution" ist der aktuell zu viert agierenden Band ein "fantastisches Dark-Pop-Album" gelungen, wie nicht nur der Musikexpress findet. Der neue Timber-Timbre-Longplayer, ist ein Werk, das eine Band nur alle zehn Jahre schreibt oder vielleicht auch nur einmal in der Karriere. Captain Kirk und seine Mitreisenden legten dabei einen weiten Weg zurück, den man als "decade drift" überschreiben könnte - vom 50er Doo Wop des Debüts über den verpeilten 60ies Horror-Folk von "Creep On Creeping On" bis zu den vergleichsweise üppigen 70er- Arrangements des dritten Albums "Hot Dreams". 
Die cineastischen Qualitäten, das apokalyptische Setting, die melancholische Aura und die Vorliebe für geschredderte Western-Blues Gitarren gelten auch für "Sincerely, Future Pollution". Die schmutzige Zukunft aus dem herrlich dylanesken Albumtitel grüßt jedoch hier in Form eines neu hinzugekommenen Geräteparks aus Vintage-Synthesizern und Keyboards, die dem Soundkleid eine retrofuturistische 80ies-Fasson verleihen. 
Weltraum Noir, könnte man das nennen. Oder Tindersticks vom Mars. Roy Orbison in der Regie von David Lynch. Synth-Pop für die Trump-Ära. Der Tunnel Of Love von Bruce Springsteen aber ohne Ausgang. Reflektiert und doch poetisch - modern, aber vor allem zeitlos schön. Und immer noch schön eigensinnig. 
"...ein Sprung für die Band aus Montreal, die in diesem Moment des Umbruchs den Schritt von der Neoromantik zum kontrollierten Maschinensturm macht. Wenn David Lynch Timber Timbre jetzt nicht für ein Filmprojekt entdeckt, können wir ihm auch nicht mehr helfen." (Musikexpress) 

LINKS

http://www.timbertimbre.com

www.arena.co.at

VIDEOS

 
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